Südtirol für stille Genießer

Zwischen Tradition und Aufbruchstimmung

Südtiroler, das lernt man binnen Stunden, wenn man ins Land kommt, sind gern Südtiroler. Mit Leib und Seele. Voller Stolz auf ihre tief verwurzelten Traditionen und voller Aufbruchstimmung, wenn sich der Blick dem Modernen und der Zukunft zuwendet.

Die Almen und Bergbauernhöfe, die wie Adlerhorste hoch droben an den steilen Hängen wurzeln, sind von Sonne, Wind und Wetter gegerbt. In den Tälern und Städten vereinen sich alte Bauten mit neuen Mauern. Der Anspruch ist klar und gleicht einem mächtigen Spagat. Hier der Wunsch nach Ruhe, nach Ursprünglichkeit und Authentizität, dort Mail, Internet und Hightech. Dass dies gleichzeitig und fast in einem Atemzug möglich ist, beweisen die Südtiroler täglich. Ihre Gäste aus aller Herren Länder schätzen es.

So ist Südtirol zu einem modernen und doch stillen Genussland geworden. Bescheidenheit mischt sich mit dem Stolz über modernes Tourismusmanagement, ohne dabei je schrill zu werden.

Zwangsläufig geht der Blick in Südtirol nach oben. Das hat mit der Berglandschaft zu tun und ist somit zwanghaft. Aber das heißt gleichwohl nicht, dass Südtiroler die Nase hoch tragen. Sie sind nur einfach gern Südtiroler.

Pustertal – das grüne Tal in Südtirol

„Nichts Besseres, aber etwas Besonderes“

Das Pustertal wird häufig auch das „grüne Tal“ genannt. Es zweigt im Eisacktal ab und verbindet die Bischofsstadt Brixen mit Lienz in Osttirol. Hauptort ist Bruneck mit rund 15.500 Einwohnern.

Das Pustertal mit seinen ausgedehnten Ebenen, Feldern, Wiesen und Wäldern ist eine wichtige Verkehrsachse und der Fluss Rienz teilt diese Gegend Südtirols auf höchst spannende Weise. Im Norden der bis in große Höhen dicht bewaldete und dann vergletscherte Alpenhauptkamm und im Süden die bleichen Dolomiten die jäh aus den Wiesen und Geröllfeldern in den blauen Himmel wachsen.

Es gibt einen Autoaufkleber, auf dem steht: „Wir Pusterer sind nichts Besseres, aber etwas Besonderes“. Und in einem Song der Gruppe „Matschedonia“ heißt es: „Puschtra zi sein, is wie ein Erdäpfl mit Heiligenschein...“. Was will man da noch viel mehr über das Pustertal und seine Menschen sagen?

Tauferer Ahrntal – Top-Adresse für aktiven Urlaub

Ferien in Südtirol und mitten im Naturpark

Das Tauferer Ahrntal ist das nördlichste Tal Südtirols und zweigt im Pustertal auf der Höhe von Bruneck in Richtung Norden und dem Alpenhauptkamm mit den Zillertaler Alpen ab. Das Tal ist insgesamt rund 40 Kilometer lang und gewinnt bis nach Sand in Taufers kaum zwanzig Meter an Höhe. Dann jedoch beschreibt es einen Knick nach Nordosten und steigt nun von 850 Meter Meereshöhe bis auf 1.600 Meter an.

Zahlen sind Fakten und Fakten sprechen für sich. Das Tauferer Ahrntal überzeugt als Urlaubsziel mit 84 Dreitausendergipfeln, 178 bewirtschafteten Almen, 912 Bauernhöfen, 15.000 Einwohnern, 10.000 Rindern, 850 Kilometern Wanderwegen, sieben alpine Schutzhütten, drei Skigebieten, 35 Bergseen, unzähligen Bachläufen, 120 Trinkwasserquellen, 80 Kilometern Langlaufloipen, über 50 Skitourengipfeln und zehn Rodelbahnen. Über 30 Sportarten und Aktivitäten sind im Sommer möglich, über zwanzig im Winter. Und das alles mitten in einem riesigen Naturpark.

Es besteht kein Zweifel, das Tauferer Ahrntal ist eine Top-Adresse für aktiven Urlaub in einer traditionsreichen Region Südtirols und vor einer nahezu unberührten Naturkulisse, die spektakulärer kaum sein könnte.

Sand in Taufers – Heimat von Hans Kammerlander

Sympathischer Südtiroler Ort in der größten Schutzzone Europas

Sand in Taufers ist der Hauptort im Tauferer Ahrntal. Die Marktgemeinde besteht aus von Ortsteilen (Fraktionen): Mühlen in Taufers, Kematen, Sand in Taufers, sowie die beiden Bergfraktionen Ahornach und Rein in Taufers. Rund 5200 Einwohner leben in dem sympathischen und vom Tourismus geprägten Ort mit dörflichem Charakter.

Zu den größten Sehenswürdigkeiten gehören die Burg Taufers, in der einst das hoch angesehene Tiroler Adelsgeschlecht der Herren von Taufers residierte, die spektakulären Reiner Wasserfälle, das Naturparkhaus und die erhabene Schönheit des Naturpark Rieserferner-Ahrn, der Teil der größten Schutzzone Europas ist.

Bekanntester Bürger ist zweifelsfrei der Extrembergsteiger Hans Kammerlander, der in Ahornach geboren wurde und noch immer dort lebt.

Das Residence Hotel Alpinum liegt zentral in der verkehrsberuhigten Zone von Sand in Taufers mit herrlichem Blick auf die umliegende Bergwelt.

Ice Bar

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